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Die Geschichte der Kosaken

(Teil 1 von 5)

 

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Kosaken im Kampf
Kosaken im Kampf

s fehlen zuverlässige Nachrichten über das erste Auftreten der Kosaken in Russland. Von ihrem Entstehen an lebten die Kosaken in stetem Kampf mit den sie umgebenden Völkerschaften, wie Tataren, Türken, den kaukasischen Völkerstämmen, aber auch mit Polen und Russen. Sie lebten in den Steppen zwischen dem unteren Don und dem Dnepr, hatten keine festen Wohnplätze und hausten in Zelten.

Kiewer Rus um das Jahr 1000
Kiewer Rus um das Jahr 1000

 


Petschenege

 

Die Grenzen des alten Russlands erstreckten sich damals im Süden nicht weiter als bis zur Mündung der Sula (linkes Dneprufer) und des Pruth (rechtes Ufer). Von dort an begannen die Zelte der damaligen Steppenbewohner, die in den alten Chroniken unter den Namen der Petschenegen, Kyptschaken und Chasaren vorkommen.

 

 

Europa um das Jahr 1000
Europa um das Jahr 1000

 

Rurik
Rurik

Seit Ruriks Zeiten im Jahr 862 bis zu Ende des 13. Jahrhunderts waren diese Völker gefürchtete Nachbarn der Russen, die das Reich mit ihren Überfällen immer im Kriegszustand hielten. Den üblichen Streifzügen und Plünderungen, wo sie russische Dörfer und Städte heimsuchten, konnte man nur zuweilen durch freiwilligen Tribut Einhalt gebieten.

 

Um das Verhältnis dieser Räubervölker den russischen Fürstentümern gegenüber (den einzigen angebauten Ländern, die die Ursteppen begrenzten) richtig darzustellen, ist es nötig, zuvor einen Blick auf das Innere dieser Länder zu werfen, deren Mittelpunkte die Städte, Groden1 genannt, bildeten, d. h. große, durch Wälle und Gräben geschützte Burgen, die den Fürsten selbst oder ihren Statthaltern zum Aufenthalt dienten.

 

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1 Groden = abgeleitet von dem russischen Wort Gorod (Stadt)

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