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Ignaz Lindls Wirken in Russland

(Teil 1 von 3)

Lindl in St. Petersburg

Ignaz Lindl
Ignaz Lindl

auch in St. Petersburg zog Lindl mit seinen aufrüttelnden Erwe-ckungs- und Bußpredigten Katholiken und Lutheraner, aber auch orthodoxe Hofkreise an.

Aber die aufreibende Lebens-weise der Weltstadt ließ ihn dort nicht heimisch werden. Dazu kam der Ärger mit den Jesuiten, die mit allen Mitteln versuchten, Lindl von seinem einflussreichen Posten zu entfernen. Er aber fand in dem römischen Erzbischof einen Beschützer, der die Angriffe der Jesuiten abwies und die dann im Frühjahr 1820 aus Russland ausgewiesen wurden.

Jesuit

Durch die Vertreibung der Jesuiten wurde die Stelle des Visitators für die katholischen Siedlungen in Südrussland frei. Schon im April des nächsten Jahres wurde er zum Probst und Visitator der katholischen Kirchspiele in und um Odessa ernannt.

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Sein Nachfolger in Petersburg wurde Johannes Goßner, der bis zu diesem Zeitpunkt in Düsseldorf tätig war.

Vor seiner Abreise ließ sich Lindl von Johannes Goßner mit seiner Haushälterin Elisabeth Völk (*10. November 1789 in Eismannsberg in der Gemeinde Ried, Bayern; †2. April 1841 in Barmen in Wuppertal, Nordhrhein-Westfalen) vermählen, mit der Begründung, dass er mit Zustimmung und nach dem Willen Gottes den Zölibat breche.

eine Straße in St. Petersburg
eine Straße in St. Petersburg

 

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